Wie die Welt entstanden ist

Eines Tages dachte sich Athene, dass sie einen neuen Planeten erschaffen will. Sie überlegte, welche Götter sie dazu holen sollte. Athene fragte Poseidon nach Wasser. Tyros nach Erde, Aurola nach Leben, doch Mufos, den Gott des Universums, fragte sie nicht. Sie setzten sich alle zusammen an das Projekt „Erde”. So hatten sie den Planeten genannt. Sie saßen Tage, vielleicht sogar Monate daran, da keiner von ihnen je einen Planeten erschaffen hatte und nur Mufos die Kraft besaß, einen zu erschaffen. Sie mussten irgendwie einen Weg finden, ohne ihn einen Planeten zu erschaffen. Sie sahen sich jedes Buch an, aber keines sagte ihnen etwas, bis sie auf das älteste Buch stießen, das ihnen alles erklärte. Es lag ganz in der Ecke, voller Staub bekleidet. Als sie es ansahen, hatten sie keine Hoffnung mehr. Doch als sie die erste Seite aufschlugen, strömten die Antworten ihnen zu. Sie schoben alle nach draußen. Dann taten sie genau das, was im Buch stand. Sie stellten sich in einen Kreis, dachten an ihren Teil der Erde: Aurola an die Dinos, die sie zuerst erschaffen wollten, und Poseidon an alle Meere. An den Pazifischen und den Indischen Ozean zum Beispiel. Tyros dachte an die ganze Erde. An Wüsten und Wälder, an Gras und Pflanzen. Auch Athene dachte an etwas: Sie dachte an das Aussehen, welche Farben was hat und wie es aussieht. Sie streckten ihre Hände aus und sagten alle gleichzeitig: „Die Erde wird erschaffen. Die Götter sind beisammen, wir schweben hin und her, heute und niemals mehr.“ Dann passierte für ein paar
Minuten nichts. Sie standen dort in Stille. Auf einmal erschien ein helles Licht. Gleich danach folgte ein heftiges Beben. Die Götter gerieten in große Panik. Es war die sogenannte Erde.
Alle Götter staunten, außer Mufos, denn er wusste nicht, was passiert war. „Was für einen Unsinn habt ihr angestellt?” „Ach nichts, geh ruhig wieder zurück zu deiner geliebten Sirola. Die Göttin der Liebe.“ „Na gut, aber ich finde heraus, was ihr hier treibt.“ Die Götter fragten Athene, was passiert war. Sie erklärte alles, und es ergab wieder Sinn, weshalb er nicht miteingeschlossen worden war. Sie hatten einen Streit darüber, ob die Sterne oder der Mond schöner sind. Athene sagte, die Sterne und Mufos sagte, der Mond.

Ein paar Millionen Jahre später hatte Mufos keine Lust mehr, ausgeschlossen zu werden. Er entschied, die Erde zu zerstören. Er überlegte, wie er das tun sollte. Neulich hatte Mufos ein Buch gelesen, in dem es um die Zerstörung eines Planeten ging. Ein Gott aus dem Buch hatte ein Stück eines Meteoriten auf den Planeten geworfen. Mufos hatte die Idee, es ihm gleichzutun. Also fing er an, den perfekten und größten Meteoriten zu suchen. Endlich fand er ihn. Dann las er noch einmal nach, was der Gott tat, und machte es ihm nach. „Mufos, was machst du da und wieso hast du einen Meteoriten in der Hand?” „Ich zerstöre den Planeten, den ihr ohne mich erschaffen habt.“ „Aber das kannst du doch nicht machen! Wir haben ihn selbst erschaffen und es läuft toll.“ „Ich tue es jetzt trotzdem. Ich habe einen Monat lang nach dem perfekten Meteoriten gesucht.“ „Mufos, NEIN!“ Zu spät. Und dann passierte es. Der Meteorit zerstörte die Erde aber nicht komplett, sondern nur das gesamte Leben auf ihr. „Mufos, was sollte das? Ich wollte dir gerade vergeben, und dann das. Ich hole Aurola, und wir erstellen ein neues Lebewesen.“ Mufos verschwand und Aurola und Athene erschufen ein neues Lebewesen. Es hieß Mensch.

Viele Jahre vergingen, und eines Tages sahen die Götter, wie die Menschen das sogenannte Feuer erfanden. Plötzlich bemerkte Athene, dass den Menschen nichts mehr einfiel, was sie tun könnten. Deshalb fragte sie Zeus, ob er einen Blitz erschaffen könnte, damit die Menschen etwas Action hätten. Doch statt erstaunt zu reagieren, hatten sie eine Idee, etwas namens Elektrizität zu erfinden. Heute könnte man nicht mehr ohne sie leben. Im Laufe der Jahre wurden noch mehr Dinge erfunden und gefunden, wie die Dino Knochen von denen früher lebenden Dinos, die Mufos natürlich töten musste.


Und so denken wir, wurde die Erde erfunden.

Sicherheit und Sinn- bis Losigkeit | 13.09.24

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